Das Verschwinden der Schweizer

Dieser Vortrag ist eine Ergänzung zu den Büchern:

  • Das Verschwinden der Europäer (ISBN: 978-3-7357-0709-3)
  • Warum die Schweizer aussterben werden (ISBN: 978-3-7460-5258-8)

In der Schweizerzeit ist vor einigen Jahren ein Leserbrief erschienen, in dem sich jemand beschwert hat, dass in einer Schulklasse vorwiegend Ausländer sitzen. Am Ende des Leserbriefs stand die Frage: «Wo sind die Müllers und Meiers geblieben?» Ich habe etliche Leute gefragt, was sie dem Leserbriefschreiber sagen würden, wo denn die Müllers und Meiers geblieben sind. Diese Frage konnte praktisch niemand spontan beantworten und darum habe ich ein kleines Taschenbuch geschrieben «Warum die Schweizer aussterben werden». Am Ende dieses Vortrags werden Sie wissen, wo die Müllers und Meiers geblieben sind.

Damit ein Volk nicht ausstirbt, braucht es genügend Nachkommen und das ist mit einer Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau erreicht. Die Zahl 2,1 ist nur ein statistischer Durchschnittswert. Da eine Frau nicht 2,1 Kinder auf die Welt bringen kann, müsste man in der Umgangssprache eher sagen: 10 Frauen sollten im Verlauf ihres Lebens 21 Kinder auf die Welt bringen, damit ein Volk überlebt. Es braucht einen kleinen Geburtenüberschuss, denn nicht alle Mädchen erreichen das Alter in dem sie Kinder bekommen können. Viele Leute ziehen falsche Schlüsse aus der Zahl 2,1. Sie meinen, dass jede Frau 2 Kinder bekommen müsse. Wenn von 10 Frauen drei kinderlos sind und die anderen sieben Frauen zusammen 21 Kinder bekommen, dann kommt man auch auf den Durchschnittswert von 2,1 Kindern pro Frau.

Ich möchte an einigen Länderbeispielen die demografischen Probleme näher erläutern. Die Demografie befasst sich mit Bevölkerungsdaten.

Lesen Sie weiter in der beigefügten PDF-Datei:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Zur Werkzeugleiste springen