Revoluzzer im All: Elon Musk will auf den Mars

Beitrag des Politikmagazins Rundschau des Schweizer Fernsehens vom 27. Oktober 2021:

“Ein Genie, ein Spinner, ein Visionär, ein Blender. Auf Elon Musk trifft irgendwie alles zu. Seine Tesla-Autos haben ihn zum Milliardär gemacht, sein Traum vom Leben auf dem Mars zum Getriebenen. Längst ist er einer der wichtigsten Raumfahrtunternehmer, arbeitet für die NASA an der nächsten Mondlandung und verhilft schwerreichen Abenteurern zum Ausflug in den Weltraum.”

Zudem: Interview mit der Weltraum-Forscherin Kathrin Altwegg: “Man muss diesen Spinnern Grenzen setzen.”

1 Kommentar zu “Revoluzzer im All: Elon Musk will auf den Mars

  1. Die Astrognomen der 1960er haben schon damals nur ihre Programme zur Raumforschung toleriert, obwohl man vom Mond von 1969 bis 1972 bei 6 Landungen durch 12 Astronauten mehr dazugelernt hat als in der 100fachen Zeit zuvor durch Fernerkundung mit Teleskopen! Wie ich feststelle, haben sie im vergangenen halben Jahrhundert nichts dazugelernt: seit Elon Musk mit eigenem Geld die Infrastruktur aufbaut, die auch der NASA bereits hilft, ihre Forschungssatelliten mehrfach billiger ins All zu schicken als zuvor mit ihren einstigen Kriegsraketen auf Kosten des Steuerzahlers! Jetzt geht offenbar die Angst um, nicht nur die Hoflieferanten der NASA würden von der schnelleren, billigeren und besseren Firma SpaceX überholt und in Nischen verdrängt, sondern im peinlichsten Fall auch nochmals die traditionellen Mond- und Marsforscher! Es sieht ganz so aus, als würde ich nach über 50 Jahren nicht nur die nächste bemannte Mondflug-Aera erleben, sondern auch die Konkurrenzierung der akademischen Elfenbeintürmler durch einen tüchtigen Unternehmer, der so ganz nebenbei nicht nur die NASA, sondern auch schon die Raumfahrtindustrie der Russen, Europäer und Chinesen überholt hat. Ganz logisch, dass die Verlierer gerne sehen würden, dass dem Genie Elon Musk von Staatsbürokratien das Handwerk gelegt würde. Tragisch, dass ausgerechnet an Hochschulen Ahnungslosigkeit über die Verhältnisse herrscht, obwohl man auch dort langfristig am meisten für die Forschung profitieren würde.

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