Escort: Die Arbeit in einem Begleitservice

Auf der Suche nach einer attraktiven Begleitung zu einem offiziellen Anlass kommen Männer erstmals mit einem Escortservice in Kontakt. Die auch als Begleitagenturen bekannte Dienstleister bieten die Möglichkeit, eine Frau für ein Geschäftsessen, Theaterbesuch oder einen Betriebsausflug zu buchen. Einige Agenturen bieten auch Männer im Escortservice an, dominiert wird die Branche jedoch von Frauen.

Der Escortservice wird oftmals in selben Atemzug mit der Prostitution genannt. Dabei sind die Grenzen zwischen diesen beiden Forme der Dienstleistung deutlich, wenngleich sie leicht verschwimmen können. Wie sieht die Arbeit einer Escortdame in der Schweiz aus?

Die rechtliche Lage

In der Schweiz herrscht im Vergleich zu vielen Staaten der Europäischen Union ein sehr liberales Recht. Sowohl für Begleitagenturen wie auch für die Prostitution gelten klare rechtliche Vorgaben.
Die Sexarbeit ist hierzulande bereits ab dem 16. Lebensjahr möglich. Im gleichen Alter können junge Frauen als Begleitdame beruflich tätig sein. Als wirtschaftliche Tätigkeit sind beide Formen der Arbeitsaufnahme legal. Sowohl Schweizer wie auch Ausländer können dieser Tätigkeiten nachgehen. Menschen ohne Schweizer Pass müssen eine gültige Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung vorweisen können. Zudem sind alle in diesen Branchen tätigen Personen verpflichtet, sich an die jeweiligen Vorgaben des Kantons zu halten. Sie geben unter anderem Ort, Zeit oder Art der Ausübung vor. Ein Verstoss gegen die rechtlichen Vorgaben wird mit einer Busse geahndet.

Der Arbeitstag einer Escortdame

Eine angenehme Begleitung ist für nahezu jeden Anlass buchbar. Beschränkt ist der Begleitservice nicht auf einzelne Anlässe wie einen Besuch im Schauspielhaus Zürich beschränkt. Theoretisch möglich ist es auch, die Begleitung für mehrere Tage oder gar Wochen zu buchen. Für eine längere Geschäftsreise oder einen Urlaub greifen interessierte Kunden ebenfalls auf die Dienstleistungen eines Escortservices zurück.
Ob und in welchem Umfang eine Begleitung zur Verfügung steht, entscheidet sie selbst. Sie teilt dem Escortservice ihre möglichen Arbeitszeiten und Wünsche mit. Anhand dieser Angaben wird ein Angebot erstellt, das von interessierten Kunden gebucht werden kann. Die Arbeit im Escort ist freiwillig und unterliegt keinem Zwang. Die Frauen und Männer im Escort könne jederzeit frei entscheiden, wie weit sie mit dem Kunden gehen.

Sex ist keine Dienstleistung

Zu Beginn des Textes wurde der Zusammenhang zwischen Escort und Prostitution erwähnt. Zahlreiche Anbieter von Sex gegen Bezahlung bezeichnen sich als Escortservice und versuchen so, ihrem Unternehmen ein saubereres Image zu verpassen. Diese im Kern falsche Bezeichnung führte in den letzten Jahren dazu, dass die Grenze zwischen Escort und Prostitution verschwammen. Kunden sollten bei der Buchung einer angenehmen Begleitung daher darauf achten, wo sie buchen und welche Leistungen geboten werden.
Die Vorgabe eines seriösen Begleitservices ist klar – Sex ist kein Teil der gebuchten Dienstleistungen. Weder bei der ersten Verabredung noch bei weiteren Treffen. Gebucht wird eine Frau oder ein Mann, der für eine zuvor definierte Zeit als Begleitung agiert.

Körperliche Nähe im Escort

Nach einem gemeinsamen Abend im Bett landen – das ist im Escort nicht außergewöhnlich. Kommt es zum sexuellen Kontakt, muss dieser immer mit ausdrücklicher Zusage der Escortdame oder des gebuchten Begleiters erfolgen. Gleiches gilt auch für andere Intimitäten wie Küssen.
Wer in diesem Bereich tätig ist, macht das in vielen Fällen nebenberuflich. Viele junge Frauen finanzieren mit dem Escort ein Studium. Wenn die Sympathie stimmt, schlafen sie mit dem Kunden und bessern damit ihr Einkommen auf. Eine generelle Pflicht besteht jedoch nicht.

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