25 Zitate von Roland Baader, die dir das Blut in den Adern gefrieren lassen

(rM)

Ein Buch, vollgespickt mit Zitaten von Roland Baader, ist im Verlag Johannes Müller erschienen, herausgegeben von Rahim Taghizadegan. Das Vermächtnis des Privatgelehrten und Ökonomen Baader hat es verdient von möglichst vielen, vor allem auch jungen Menschen, gelesen zu werden. Deshalb präsentiert die Zürcherin stolz einen Auszug aus dem Brevier der Freiheit.

Sozialismus ist ein Überfluss an Staat. Das bleibt dann der einzige Überfluss.

Der Sozialstaat ist eine Utopie – und seine politische (d. h. gewaltsame) Durchsetzung entspricht einem Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Dieser Krieg kann mit privatem Geld genausowenig geführt bzw. finanziert werden wie militärische Grosskriege mit Gold geführt oder finanziert werden konnten. Deswegen wurde ja der Goldstandard mit Beginn des Ersten Weltkriegs abgeschafft.

Die von den Sicherungsmechanismen des Sozial- und Wohlfahrtsstaates erzeugte und genutzte Risikoscheu und Sicherheitsmanie der Menschen ist das grösste aller Risiken einer Volkswirtschaft – und führt über die Erosion der Markteffizienz letztlich zum Ende aller Sicherheit für alle Beteiligten.

Schliesslich geht es um ein Tausend-Milliarden-Geschäft. Die ganze (Öko-)Hysterie wird in Milliarden neuer Steuern münden, die allesamt durch die Hände von Politikern, Interessenverbands-Vertretern und Öko-Geschäftemachern gehen werden.

Aus dem europäischen Traum kann so unvermittelt ein Alptraum werden, der die Menschen und Völker in Missgunst und Feindschaft auseinanderdividiert anstatt sie zu einigen. (1993)

Das Märchen vom Retter Staat ist das Trojanische Pferd, mit dessen Hilfe die Herrschaftseliten die letzten Mauern um die Bürgerfreiheit schleifen werden.

Demokratie ist besser als Despotie oder Autokratie, aber sie ist nicht gleich Freiheit – und schon gar nicht freiheitsfördernd in der pervertierten Form, die sie inzwischen angenommen hat.

Die Freiheit (und damit auch der Wohlstand) geht mehr an ihren falschen Freunden zugrunde als an ihren erklärten Feinden.

Lauwarm ist schrecklich. Beim Kaffee, bei Speisen, bei der Liebe, bei der Bildung, beim Eintreten für die Freiheit.

Das einzig wahre Menschenrecht ist das Recht, in Ruhe gelassen zu werden – von jedem, den man nicht eingeladen hat oder den man nicht willkommen heisst.

Entwaffne ein Volk und du hast vielleicht hundert Täter behindert – aber hunderttausend neue Opfer geschaffen.

Gold ist Knoblauch gegen den Vampir Staat.

Für den wahren Liberalen und den echten Kapitalisten ist jedenfalls der Frieden der Vater aller Dinge, und nicht der Krieg. Der Krieg ist die unwürdigste, hässlichste, verachtenswerteste und satanischste Aktivität, die das Menschengeschlecht jemals entwickelt hat. Jeder politisch veranstaltete Schritt weg vom freien Markt ist zugleich ein Schritt hin zu Streit und Krieg.

Je grösser der Papiergeld-Reichtum der Welt, desto grösser die Armut, die ihm folgen wird.

Das grösste Unglück in der Menschheitsgeschichte? Das Staatsmonopol für das Geldangebot. Alle anderen Desaster sind Folgen davon.

Als einzelnes Elternpaar würden wir beispielsweise nicht auf die Idee kommen, unseren Nachbarn Eigentum wegzunehmen, um mit dem Gestohlenen die Bildung unsere Kinder zu finanzieren. Aber als Mitglieder des politischen Gebildes namens “Gesellschaft” finden wir nichts Schlechtes daran, dass Steuern erhoben und Staatsausgaben getätigt werden, um unseren Kindern besagte Bildung angeblich “kostenlos” zu gewähren.

Ressourcen sind – richtig gesehen – gar nicht “natürlich”, sondern ein Produkt des menschlichen Erfindergeistes in Verbindung Technik, Wissenschaft und Investitionen. Deshalb ist der Vorrat an physischen Ressourcen auch im Zeitablauf nicht knapper geworden, sondern reichlicher.

Das Internet ist eine grosse Chance: Wenn sich die Wahrheit unsubventioniert verbreiten kann, schlägt sie die subventionierte Lüge.

Demokratie als System der Mehrheitsbeschaffung MIT DEM ZWECK; KONKRETE INTERESSEN DURCHZUSETZEN (und nicht die Prinzipien des gerechten Handels) ist per se Korruption. Deshalb muss solche Politik notgedrungen den Eindruck von einem “schmutzigen Geschäft” erwecken.

Links ist ein Eintreten für linke Politik. Und rechts ist ein Eintreten für rechte Politik. Liberal aber ist eine Position gegen Politik.

Selbstbestimmung ist die Essenz der Freiheit, nicht Mitbestimmung.

Hat jemand, der unablässig für die Freiheit eintritt, überhaupt noch eine Erfolgsaussicht? Eigentlich nur eine: die Selbstachtung nicht zu verlieren.

Eine Handlung kann nur moralischen Wert haben, wenn sie weder unter Zwang noch auf Kosten anderer erfolgt.

Du misstraust dem Markt? Dann misstraust du den friedlichen Menschen und vertraust den Anhängern und Betreibern von Gewalt.

Die beste und schönste Definition für Liberalismus lautet: “Nicht Gott spielen zu wollen”.


Das Ende des Papiergeld-Zeitalters
Ein Brevier der Freiheit
Herausgegeben von Rahim Taghizadegan

 

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