Schweizer Skigebiete unter Europas Top 100

Die Schweiz ist bekanntermaßen ganzjährig ein beliebtes Reiseziel der Europäer – doch gerade in den Wintermonaten ist der Ansturm groß, wenn es die Ski-Liebhaber in die Schweizer Alpen zieht. St. Moritz oder Davos gehören zu den ältesten Skigebieten der Welt. Doch kann die Schweiz auch im europäischen Vergleich noch als das Vorzeigeland des Skisports glänzen oder machen nicht längst andere angesagte Skigebiete das Rennen? Dies zeigt sich in Europas Top 100 Skiranking, in dem nun europäische Skigebiete dem Vergleich unterzogen wurden: Wo lässt sich der beste Familien-Skiurlaub verbringen? Wo gibt es den besten Après-Ski oder das exklusivste Rundum-Angebot? Die Reisesuchmaschine GoEuro zeigt nun, welches wirklich die Stärken der Schweizer Skigebiete sind.

Kostspielig aber exklusiv

Unter der Kategorie „Die 10 teuersten Orte für den Skiurlaub“ – und das dürfte kaum verwundern – belegt die Schweiz ganz deutlich die vorderen Ränge. Die ersten acht Plätze werden dabei komplett von Schweizer Skigebieten abgedeckt, zuvorderst Zermatt, St. Moritz und Saas-Fee. Doch in der Bewertung des Preises mit Blick auf die Qualität punktet die Schweiz ebenfalls ganz klar. Denn diese Skiorte locken die Urlauber aufgrund einer großen und exklusiven Vielfalt an Pisten und Liften. Nicht nur für den Extremsportler und Freunde des Freeride, Heliskiing oder Speed Riding, sondern auch für Feierfreudige oder Luxus-Urlauber bieten die Schweizer Skigebiete das beste Angebot, so das Team von GoEuro.

Die Schweiz punktet durch Vielfalt

Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Kategorie „Die 10 größten Skigebiete für den Skiurlaub“ wider. Denn auch hier liegen Zermatt (Platz 2) und St. Moritz (Platz 3) weit vorne. Mit jeweils 360 und 350 Pistenkilometern gehören sie zu den größten Skigebieten Europas, auch Samnaun auf Platz 8 ist noch hierzu zu zählen. Ganz ähnliche Platzierungen erhalten Zermatt und St. Moritz auch in der Kategorie perfekter Après-Skiurlaub: Auch dort punkten sie auf Platz 2 und 4. Besonders gut für den Familien-Skiurlaub eignet sich hingegen Adelboden, das in dieser Kategorie den ersten Platz einnimmt. Spezielle Angebote für Kinder wie etwa Kinder-Skiparks, Pisten zum Schlittenfahren oder Eislauf geben hier den Ausschlag für das gute Abschneiden.

Zwei Schweizer Skigebiete unter den Top 10

So schaffen es schließlich im Gesamtranking, das alle Kategorien wie Preis, Qualität, Erreichbarkeit, Familienfreundlichkeit und Après-Ski zusammen bewertet, zwei Schweizer Skigebiete unter die Top 10. Auf dem vierten Platz befindet sich Zermatt, das besonders gute Après-Ski Möglichkeiten bietet, aber dabei auch gut für den Familienurlaub geeignet ist. Obwohl Zermatt das teuerste unter den zehn besten Skigebieten ist, wird das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr hoch – mit vier von fünf Punkten – bewertet. Auf dem siebten Platz liegt schließlich St. Moritz, das ähnlich gut abschneidet und als Gesamtpaket punkten kann. Trotz hoher Preise haben die Schweizer Skigebiete also anscheinend nicht an Attraktivität eingebüßt.

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Bild: Stockhorn (Zermatt)

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