Das neue Gadget der Stadtpolizei kostet 940 Franken, pro Stück

Die Stadtpolizei Zürich will sich Gehörschützer zulegen. Die 800 Beamten, die Ordnungsdienst leisten, sollen damit ausgestattet werden. Pro Stück kosten die Schützer circa 940 Franken. Die gesamte Anschaffung kommt den Steuerzahler teuer zu stehen, wir sprechen von 750´000 Franken.

“Nicht nur den lauten Knall, die bisherigen Pfropfen haben alle Geräusche abgehalten”, erwidert der Leiter der Kommunikation des Polizeidepartements, Mathias Ninck, auf die Frage der Zürcherin, warum der budgetierte Betrag so hoch sei. Ausserdem erwähnt er: “Beim nun ausgeschriebenen Gehörschutz wird der Polizist geschützt, aber er kann trotzdem die über Funk eingehenden Befehle verstehen. Darum ist er auch nicht billiger zu haben.”

Bürgerliche werden Kürzungsantrag stellen

Wie Insider gegenüber der Zürcherin berichteten, wollen bürgerliche Kreise die Ohrenschützer bekämpfen und im Zürcher Parlament einen Kürzungsantrag stellen. Es wird befürchtet, das Gadget könne schnell veraltet sein. Auch wird argumentiert, es handle sich wohl um versteckte 1. Mai-Kosten, da angenommen wird, es werde wohl hauptsächlich an diesem Tag gebraucht.

Die Bürgerlichen hoffen auf Stimmen von der polizeikritischen Alternative Liste. Denn nur mit der Hilfe der AL und den Mitteparteien CVP und GLP schaffen SVP und FDP eine Mehrheit im Gemeinderat.

Die Budget-Debatte beginnt am 2. Dezember. Die Fraktionen haben noch nicht über die Kürzungsanträge beraten. Vorsteher des Polizeidepartements ist Stadtrat Richard Wolff.

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